Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie gehört zum Bereich der Manuellen Medizin, d.h. die Grundlage der Behandlung ist die feinfühlige Untersuchung des Patienten und die Behandlung des Patienten ausschließlich mit den Händen. Dazu benutzt der Therapeut spezielle Untersuchungs- und Mobilisationstechniken, die blockierte Gelenke und Spannungen in Muskulatur und Bindegewebe entlasten und so deren feines Zusammenspiel wieder herstellen.

Wie wirkt Osteopathie im Körper?

Im Gegensatz zur konventionellen Physiotherapie liegt eine große Bedeutung in der Behandlung der sogenannten Faszien. Faszien sind dünnes und zugleich festes Bindegewebe, welche anatomisch jede Struktur und jedes Organ umgeben und untereinander ein großes Fasziennetz ergeben.

Faszien reagieren auf mechanische Reize (z.B. bei Unfällen oder Überlastung), auf Entzündungen (mit Narbenbildung) und auf ein erhöhtes Stresslevel (Adrenalinausschüttung) mit Spannungsänderung, auf die der Osteopath bei seiner Behandlung lösend einwirkt. Dadurch regulieren sich Körperabläufe wieder selbst.

Wo wird Osteopathie hilfreich eingesetzt?

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Osteopathie ist empfehlenswert bei all jenen medizinischen Bereichen, deren Ursache funktionelle Störungen sind. Sie kann auch begleitend zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist eine vorausgehende ärztliche Abklärung der Beschwerden.

Nicht nur im Bereich der Kinderheilkunde erhalten Sie von mir eine differenzierte Empfehlung, wann Osteopathie wirklich sinnvoll ist.

Insbesondere bei Erkrankungen mit chronischen Schmerzen ist eine alleinige osteopathische Behandlung meist nicht empfehlenswert. Es kommt zwar kurzfristig infolge von Entspannung und Entlastung häufig zu einer Verbesserung der Schmerzen. Dieser Effekt kann jedoch vom Körper nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden.

Für den Patienten ist es wichtig, seine Spannungszustände selbst regulieren zu können.  Die Osteopathie ist dafür ein guter Startpunkt.